„Ehrfurcht vor den Tieren“

"Ehrfurcht vor den Tieren"

"Ehrfurcht vor den Tieren"

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„Ehrfurcht vor den Tieren“


 

BeschreibungThomas Busse über den AutorÜber den Autor

Albert Schweitzer gehört zu den wichtigsten Denkern der Tierschutzbewegung. Seine Lehre von der Ehrfurcht vor dem Leben schließt den Respekt vor allen Tieren selbstverständlich ein.

Die verstreuten Texte Albert Schweitzers zur Tierethik in einem Band zu versammeln, war daher längst überfällig. Das Buch enthält autobiographische Texte, in denen Schweitzer erzählt, wie er von Kindheit an für das Leiden von Tieren sensibilisiert wurde oder wie in seinem Spital in Lambarene Affen, Gazellen, Pelikane und andere Tiere als Gefährten und Patienten ernst genommen wurden.

Den Mittelpunkt bilden philosophische, theologische und kulturgeschichtliche Überlegungen zur Tierethik. Die von Erich Gräßer ausgewählten und eingeleiteten Texte sprechen den Leser unmittelbar an. In einer Zeit, in der Massentötungen von Tieren an der Tagesordnung sind, haben sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

 

Seitenanzahl: 160
Buchtyp: Taschenbuch
Autor: Albert Schweitzer

 


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„Albert Schweitzer ist für mich ein großes Vorbild, wenn es um gelebte Nächstenliebe geht. Sein Mitgefühl, seine Warmherzigkeit, sein Mut und sein Durchhaltevermögen beeindrucken mich zutiefst. Er war ein wahrer Menschenfreund! Seine pazifistischen Ansichten führten dazu, dass ich den Wehrdienst verweigerte und mich für den Zivildienst entschied. Bis zum heutigen Tag begleiten mich seine Weisheiten.“

Albert-Schweitzer
Der evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Arzt Albert Schweitzer wurde 1875 in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar geboren. Er gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun, wo er 1965 verstarb. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm in Abwesenheit der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 verliehen.

Gerade in seiner Schlichtheit und Geradlinigkeit war der Friedensnobelpreisträger zudem eine beeindruckende Persönlichkeit. Er verkehrte mit führenden Politikern und Denkern und war zugleich darauf bedacht, sich von den Großen und Mächtigen abzuheben. Er machte kein Aufheben um sein Äußeres und sah gerade darum aus „wie ein naher Verwandter des lieben Gottes“ (Der Spiegel).

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Stand September 2015. Änderungen vorbehalten.